Wenn Fortbildung mehr ist als Wissensvermittlung

17. September 2026

Lernen, das in Erinnerung bleibt

Ob VR-Brille, Escape Game oder interaktive Mitmach-Stationen: Der AGA Safety Parcours setzt auf Formate, die zum Ausprobieren, Mitdenken und Mitmachen einladen.

Ein Format mit persönlichem Austausch vermittelt oft deutlich mehr als eine reine Online-Schulung. Vor Ort können sich die Mitarbeitenden mit Expertinnen und Experten zu praxisrelevanten Themen austauschen und unterschiedliche Blickwinkel kennenlernen“. -  Juliana Ziemer (Qualitätsmanagement).

Genau dieser Ansatz macht den Unterschied. Statt Wissen lediglich zu vermitteln, entstehen echte Lernerfahrungen. Die Teilnehmenden können Situationen selbst erleben, Fragen stellen und direkt mit den Expert:innen ins Gespräch kommen.

Ein besonderes Highlight sind die VR-Anwendungen. In simulierten Szenarien bewegen sich die Mitarbeitenden durch eine Notaufnahme, einen OP-Bereich oder eine Station und identifizieren mögliche Risiken in realitätsnahen Situationen.

Auch Anastasia Kirchhoff aus dem Projektmanagement war von diesem Ansatz überzeugt: „Selbst mit meiner Erfahrung aus der Notaufnahme war es nicht leicht, alle Risiken zu erkennen. Das zeigt, wie wertvoll solche praxisnahen Lernangebote sind.“

Der Vorteil: Lernen findet in einem geschützten Rahmen statt, in dem ausprobiert, reflektiert und dazugelernt werden kann.

 

Gemeinsam über den Tellerrand schauen

Neben den fachlichen Inhalten schafft der Parcours etwas, das im hektischen Arbeitsalltag oft zu kurz kommt: Zeit für Begegnungen und Austausch.

Mitarbeitende treffen Kolleg:innen aus anderen Bereichen, lernen deren Aufgaben kennen und erhalten Einblicke in Prozesse, mit denen sie sonst wenig Berührungspunkte haben.

Wie wertvoll dieser Blick über den Tellerrand sein kann, beschreibt Anastasia Kirchhoff so:

Obwohl wir alle in einem Klinikum arbeiten, erleben die einzelnen Bereiche viele Dinge unterschiedlich. Der Austausch schafft die Möglichkeit, voneinander zu lernen und neue Ideen für den eigenen Arbeitsalltag mitzunehmen.

Gerade in einem großen Klinikum entstehen so neue Kontakte, mehr Verständnis füreinander und oft auch Ideen, die in den eigenen Arbeitsbereich zurückgetragen werden.

 

Ein Projekt, das viele Menschen verbindet

Hinter dem AGA Safety Parcours steht das Engagement zahlreicher Kolleg:innen aus unterschiedlichsten Fachbereichen.

Pflege, Ärztlicher Dienst, Apotheke, Hygiene, IT, Qualitätsmanagement und Projektmanagement haben gemeinsam Stationen entwickelt, Inhalte vorbereitet und ihre Expertise eingebracht. „Es ist toll zu sehen, wie viele Kolleginnen und Kollegen sich Gedanken gemacht haben und eigene Stationen entwickelt haben“, sagt Julian Gregel aus dem Projektmanagement.

Die Vielfalt der Stationen spiegelt die Vielfalt der Menschen wider, die an ihrer Entstehung beteiligt waren. Genau das macht den Parcours zu einem Format, das von den Mitarbeitenden für die Mitarbeitenden geschaffen wurde.

 

Was Teilnehmende mitnehmen

Auch die Rückmeldungen der Mitarbeitenden zeigen, wie gut dieses Konzept ankommt.

„Die Größe und die vielfältigen Möglichkeiten haben mich überrascht. Es gibt viele Stationen, an denen man Dinge ausprobieren und entdecken kann.“ Und genau darum geht es: neue Eindrücke gewinnen, bestehendes Wissen auffrischen und voneinander lernen.

 

Unsere Lernkultur lebt vom Miteinander

Der AGA Safety Parcours zeigt, was uns als Arbeitgeber wichtig ist: Wir möchten Lernräume schaffen, in denen Menschen ihr Wissen teilen, Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam wachsen können.

Denn gute Zusammenarbeit entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Und nachhaltiges Lernen gelingt dann, wenn Wissen nicht nur vermittelt, sondern gemeinsam erlebt wird.

So wird aus Fortbildung mehr als Wissensvermittlung: Sie wird zu einer gemeinsamen Erfahrung, die Menschen verbindet und Zusammenarbeit stärkt.